Fragen und Antworten
- Bei der Montage eines neuen Reifens mit neuem Sensor muss der neue Sensor im TPMS-Steuergerät hinterlegt werden. Wenn der alte Sensor an der gleichen Position verwendet wird, ist kein Anlernen notwendig. Dies erfolgt mit der „TPMS Service App“ von KRONE – kostenlos erhältlich im iOS Appstore und Google Playstore
- App „TPMS Service App“ von KRONE herunterladen
- App öffnen und als Werkstatt anmelden.
- Code eingeben und anmelden
- Verbindungsaufbau über Scan des Fahrzeugtypenschilds: Fahrzeug-Typenschild scannen
- App verbindet sich mit Steuergerät
- Anschließend RDKS-Einrichtung starten.
- Position des betroffenen Sensors identifizieren und Tausch beginnen.
- Bei neuem Sensor: Neue Sensor ID eingeben, verschiedene Optionen möglich:
· Manuelle Eingabe (z.B. aus 433 MHz Lesegerät)
· Scan des QR-Codes auf dem Sensor
· Scan Barcode auf Reifen - Neue Konfiguration bestätigen
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
- Stationäres Anlernverfahren notwendig (2 Varianten)
- Wähle „Fahrzeug“, „Reifendrucküberwachung“, „Sensorposition“ auf dem Display
- Das hervorgehobene Rad zeigt an, welches Rad angelernt wird
- Sensor mit den Gerät aktivieren
- Wenn das Rad bestätigt wird, blinkt das Fahrzeug 8 mal und das Display wechselt zum nächsten Rad
Variante 2:
- Wähle „Fahrzeug“, „Reifendrucküberwachung“, „Sensorposition“ auf dem Display
- Das hervorgehobene Rad zeigt an, welches Rad angelernt wird
- Lauft ablassen an dem Rad, das angelernt werden soll
- Wenn das Rad bestätigt wird, blinkt das Fahrzeug 8 mal und das Display wechselt zum nächsten Rad
- Wiederhole den Vorgang für jedes Rad
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
- Stationäres Anlernverfahren notwendig
- Reifendrucksensor-Erfassung inn ICL über die Bedientasten am Lenkrad auswählen
- Radposition auswählen oder ALLE RÄDER wählen
- Aktivieren der Sensoren mit dem Diagnosegerät entgegen Uhrzeigersinn
- Blinker leuchten zur Bestätigung
- ICL gibt Information aus, wenn alle Sensoren angelernt sind
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
- Stationäres Anlernverfahren notwendig (2 Varianten)
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
- Nachdem Sensoren eingebaut wurden, muss das Fahrzeug für mindestens 10 Minuten stehen bleiben
- Reifen mit dem korrektem Druck befüllen
- Zum Anlernen für 10 Minuten schneller als 24 km/h fahren
- Beachte: Bei Fahrzeugen mit 3 oder 4 Achsen kann das Anlernverfahren länger dauern
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
- Nachdem Sensoren eingebaut wurden, muss das Fahrzeug für mindestens 10 Minuten stehen bleiben
- Reifen mit dem korrektem Druck befüllen
- Zum Anlernen für 10 Minuten schneller als 24 km/h fahren
- Beachte: Bei Fahrzeugen mit 3 oder 4 Achsen kann das Anlernverfahren länger dauern
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
- Fahrzeug muss mind. 15 Minuten stehen
- Fahrzeug über die Menütasten in den Anlernmodus bringen
- Fahren über 32 km /h, bis die Sensoren an das Fahrzeug angelernt sind
- HINWEIS: Der Anlernvorgang kann abhängig vom Fahrzeug , der Achskonfiguration und Anzahl der Sensoren länger dauern!
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
- Kein OBD
- Zum Anlernen sichten Sie die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
Für das Anlernen von RDKS-Sensoren an das Fahrzeug ist ein OBD II-Diagnosegerät vom Hersteller DAF erforderlich. Beachten Sie: Dieser Service kann Kosten verursachen.
DIE LÖSUNG: Vorhandene Sensoren einfach auf Universalsensoren klonen
- Lesen Sie das Protokoll des bereits verbauten Sensors mit dem RDKS-Gerät aus.
- Übertragen Sie die Daten mit nur einem Klick auf den Universalsensor.
- Fertig! Montieren Sie das Rad mit dem Universalsensor wieder an derselben Radposition.
Ein erneutes Anlernen am Fahrzeug ist nicht erforderlich. Durch das Klonen der Sensoren erkennt das Fahrzeug diese sofort – und Ihr Fahrzeug ist direkt wieder einsatzbereit.
Bei der Reifenrotation (Umsetzen der Räder) an einem Lkw oder Bus ist die korrekte Zuordnung der RDKS-Sensoren im System entscheidend, damit der Fahrer im Cockpit bei einer Warnung auch wirklich das richtige Rad prüft.
1. Positionsänderung im Bordcomputer
Wenn Sie Räder von der Vorder- auf die Hinterachse (oder von links nach rechts) tauschen, wandert der Sensor mit seiner individuellen ID mit. Das Steuergerät des Lkw muss nun wissen, dass Sensor „A“ nicht mehr vorne links, sondern hinten rechts sitzt.
- Automatische Erkennung: Viele moderne Lkw (z. B. neuere Modelle von Mercedes-Benz oder MAN) verfügen über eine automatische Positionserkennung. Nach einer kurzen Fahrt (meist ca. 10–15 Minuten bei über 25 km/h) erkennt das System die neuen Positionen selbstständig.
- Manuelle Initialisierung: Bei vielen Modellen müssen Sie im Bordmenü das Anlernen der Sensoren manuell durhführen.
2. Anlernen via OBD oder Diagnosegerät
Bei bestimmten Herstellern (z. B. DAF oder einige IVECO-Modelle) ist ein automatisches Anlernen nicht vorgesehen.
- Hier muss die Werkstatt mit einem RDKS-Programmiergerät die IDs der Sensoren an den neuen Positionen auslesen und per OBD-Schnittstelle in das Steuergerät des Fahrzeugs übertragen.
3. Dokumentation (Wichtiger Praxistipp)
Erfassen Sie nach jeder Räderrotation die ID der Sensoren an den jeweiligen Radpositionen! Wie das geht, erklärt Ihnen gerne unser RDKS-Experte.
Bei der Vormontage von Kompletträdern für Lkw und Busse stehen Sie vor der Wahl: OE-Sensoren (Original Equipment) oder Universalsensoren. Die Entscheidung hängt stark davon ab, ob Sie genau wissen, für welches Fahrzeug die Räder bestimmt sind. Hier ist der direkte Vergleich für die Vormontage:
1. OE-Sensoren
Diese Sensoren sind bereits ab Werk auf ein bestimmtes Fahrzeugprotokoll (z. B. MAN, Mercedes-Benz, Scania) eingestellt.
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Vorteil bei Vormontage: Sie müssen nicht programmiert werden. Einfach einbauen, Reifen montieren, fertig. Es gibt kein Risiko für Programmierfehler.
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Nachteil: Sie sind unflexibel. Wenn Sie Räder für einen Mercedes vormontieren, können diese nicht kurzfristig an einen DAF gesteckt werden – der Lkw wird die Sensoren nicht erkennen.
2. Universalsensoren
Diese Sensoren sind im Auslieferungszustand „leer“ und werden auf das jeweilige Fahrzeug programmiert.
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Vorteil bei Vormontage: Höchste Flexibilität. Sie können einen Bestand an fertig montierten Rädern im Lager haben. Erst kurz vor der Montage am Lkw programmieren Sie den Sensor für das gewünschte Fahrzeug.
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Besonderheit (Klonen): Mit Universalsensoren können Sie einen 1:1-Klon vom verbauten Sensore erstellen. Der Lkw merkt dann gar nicht, dass ein neues Rad montiert wurde, und ein erneutes Anlernen am Fahrzeug entfällt komplett.
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Nachteil: Keiner
Zusammenfassend: Für Reifenhändler, die viele verschiedene Kunden bedienen, sowie für Flottenbetreiber mit gemischtem Fuhrpark ist der Universalsensor aufgrund der Lagerhaltung die beste Wahl.
Wenn Ihr Nutzfahrzeug mit Originalsensoren (OE-Sensoren) ausgestattet ist – also den ab Werk verbauten Sensoren – ist das System perfekt auf das Fahrzeug abgestimmt. Dennoch gibt es bei der Wartung und beim Austausch wichtige Punkte zu beachten:
1. Austausch nur gegen exakt gleiches Modell
Originalsensoren sind in der Regel Single-Protokoll-Sensoren. Das bedeutet, sie sind fest auf das Funkprotokoll Ihres Lkw-Herstellers (z. B. MAN, Mercedes-Benz, Scania) programmiert.
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Vorteil: Sie müssen den Sensor vor dem Einbau nicht konfigurieren oder programmieren.
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Beachten: Sie müssen beim Kauf auf die Teilenummer achten. Ein Originalsensor für einen Actros passt in der Regel nicht zu einem Scania, selbst wenn er optisch identisch aussieht.
2. Der Anlernprozess (Relearn)
Auch wenn der Sensor bereits das richtige Protokoll hat, weiß das Steuergerät des Lkw nach einem Wechsel nicht automatisch, dass ein neuer Sensor verbaut wurde.
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Automatisches Anlernen: Viele moderne Lkw (z. B. Mercedes Actros) erkennen neue Sensoren nach einer gewissen Fahrzeit (ca. 15–20 Minuten über 20 km/h) von selbst.
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Manuelles Anlernen: Bei einigen Modellen müssen die Sensor-IDs manuell über ein Werkstatt-Diagnosegerät oder das Bordmenü eingegeben werden.
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OBD: Manche Fahrzeug können nur über OBD angelernt werden (meist nur mit Geräten der jeweiligen Hersteller). Dieser Service verursacht meist zusätzliche Kosten und Zeitaufwand.
3. Batterielaufzeit
Die Batterien in Originalsensoren sind fest vergossen und können nicht getauscht werden.
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Bei Lkw halten diese Batterien etwa 3-5 Jahre (je nach Laufleistung und Sendehäufigkeit).
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Wenn ein Sensor wegen einer leeren Batterie ausfällt, empfiehlt es sich oft, alle Sensoren einer Achse zu tauschen, da die anderen Batterien meist zeitnah ebenfalls leer sein werden.
Ein kleiner Tipp für die Praxis: Verwenden Sie anstatt OE-Sensoren UNIVERSALSENSOREN, wie den Bartec RSHD-1 oder RSHD-2. Damit sparen Sie viel Zeit und Aufwand. Zudem haben Sie mit Universalsensoren die größtmögliche Felaxibilität. Die genauen Vorteile stellt Ihnen gerne unser Experte vor.
Ein modernes RDKS-Servicegerät für Nutzfahrzeuge ist weit mehr als nur ein „Programmierer“. Es ist das zentrale Diagnose-Tool, mit dem Sie den gesamten Lebenszyklus eines Reifens und seines Sensors verwalten. Hier sind die vier Hauptanwendungsbereiche im Detail:
1. Diagnose und Fehlersuche (Check-in)
Bevor Sie einen Reifen überhaupt demontieren, können Sie mit dem Gerät eine Bestandsaufnahme machen:
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Sensor-Status prüfen: Sendet der Sensor noch? Das Gerät empfängt das Funksignal durch den Reifen hindurch.
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Batteriezustand: Sie sehen, wie viel Energie die fest verbaute Batterie im Sensor noch hat (z. B. „OK“ oder „Niedrig“). Das verhindert, dass Sie einen Reifen montieren, dessen Sensor in drei Monaten leer ist.
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Daten auslesen: Sie erhalten präzise Echtzeitdaten zu Druck und Temperatur.
2. Programmierung und Konfiguration
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Universalsensoren beschreiben: Sie wählen im Menü Marke, Modell und Baujahr des Lkw aus. Das Gerät überträgt dann per Funk das passende Protokoll auf einen Universalsensor.
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ID-Klonen: Das Gerät liest die ID eines defekten Sensors aus und überträgt exakt dieselbe ID auf einen neuen Universalsensor.
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Der Vorteil: Der Lkw „merkt“ den Tausch gar nicht. Ein Anlernen am Fahrzeug entfällt komplett, da die ID für das Steuergerät gleich bleibt.
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3. Anlernen am Fahrzeug (Relearn via OBD)
Wenn Sie Räder rotieren oder neue IDs verwenden, muss das Fahrzeug diese kennenlernen:
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OBD-Anlernen: Das Gerät wird per Kabel oder Bluetooth mit der OBD-Schnittstelle des Lkw verbunden. Es schreibt die neuen Sensor-IDs direkt in den Fehlerspeicher bzw. das RDKS-Steuergerät.
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Schritt-für-Schritt-Anleitungen: Geräte wie das TECH350HD und TECH600HD zeigen Ihnen im Display genau an, was zu tun ist (z. B. „Zündung einschalten“, „Probefahrt machen“ oder „Bestätigungstaste am Lenkrad drücken“).
4. Dokumentation und Protokollierung
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Service-Berichte: Geräte können ein Protokoll erstellen, das belegt, dass zum Zeitpunkt der Fahrzeugübergabe alle Sensoren aktiv waren und der Druck korrekt eingestellt war.
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Zustandsberichte: Sie können dem Fahrer oder Kunden schwarz auf weiß zeigen, wenn eine Sensorbatterie fast leer ist oder ein Sensor eine ungewöhnlich hohe Temperatur meldet (Hinweis auf ein schleifendes Lager oder Bremse).
Ein typischer Arbeitsablauf in der Praxis:
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Ankunft: Kurzer Scan aller Räder mit dem Gerät
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Service: Reifenwechsel oder Rotation durchführen.
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Programmierung: Neuen Sensor bei Bedarf auf das Fahrzeugprotokoll einstellen.
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Check: Prüfen, ob alles ok ist
Wichtig: Ohne ein solches Gerät können Sie nach einem Sensortausch oft die Fehlermeldung im Display des Lkw nicht löschen, selbst wenn der Reifendruck stimmt. Dies führt seit Juli 2024 dazu, dass das Fahrzeug bei der Hauptuntersuchung (HU) durchfallen könnte.
Ob Sie ein eigenes RDKS-Gerät (Service-Tool) benötigen, hängt stark davon ab, wie Sie Ihre Flotte verwalten und welche Sensoren Sie einsetzen. Hier ist eine Entscheidungshilfe, basierend auf Ihrem Profil:
1. Wann Sie UNBEDINGT ein Gerät brauchen
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Einsatz von Universalsensoren: Wenn Sie Universalsensoren zur Vormontage oder als Ersatz nutzen, sind diese im Auslieferungszustand meist „leer“. Ohne ein Programmiergerät können Sie das fahrzeugspezifische Protokoll nicht aufspielen.
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Eigene Werkstatt: Wenn Sie Reifenwechsel, Reparaturen oder die Reifenrotation selbst durchführen, ist ein Gerät unerlässlich, um Sensoren zu aktivieren, IDs auszulesen oder den Batteriestatus zu prüfen.
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Mischflotte: Bei Fahrzeugen verschiedener Marken (z. B. Mercedes, MAN und Scania) hilft das Gerät, markenübergreifend Diagnosen zu stellen, ohne für jeden Lkw das herstellereigene Diagnosesystem (OBD) nutzen zu müssen.
2. Wann Sie KEIN Gerät brauchen
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Reiner Service durch Dienstleister: Wenn Ihre Reifen ohnehin ausschließlich beim Reifenfachhandel gewechselt werden, haben diese die entsprechenden Geräte vor Ort.
- Leasing-Flotte: Wenn Wartung und RDKS-Service komplett im Full-Service-Leasing enthalten sind.
Was kann so ein RDKS-Gerät eigentlich?
Ein modernes Tool (z. B. Bartec Tech600HD) bietet für den Lkw-Bereich drei wesentliche Funktionen:
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Diagnose: Sie können von außen (durch den Reifen) prüfen: Ist der Sensor noch aktiv? Wie geht es der Batterie? Wie ist die exakte Temperatur?
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Programmierung: Übertragen des richtigen Funkprotokolls auf einen Universalsensor.
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Anlernen (Relearn): Übermittlung der neuen Sensor-IDs an das Steuergerät des Lkw via OBD-Schnittstelle (wenn OBD Abdekcung vorhanden).
Speziell für den Nutzfahrzeugbereich (Lkw, Busse und Anhänger) bietet Bartec eine eigene Produktlinie an. Da normale Pkw-Sensoren den hohen Drücken (bis zu 14 bar) und den speziellen Funkprotokollen von Nutzfahrzeugen nicht standhalten, müssen Sie hier auf die HD-Serie (Heavy Duty) zurückgreifen. Die am besten geeigneten Bartec-Sensoren für Ihre Zwecke sind:
Bartec RiteSensor RSHD-Serie (Universal-Sensor)
Dies ist der Universalsensor von Bartec für den Nutzfahrzeugmarkt. Er wurde entwickelt, um nahezu alle Originalsensoren (OE) zu ersetzen.
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RiteSensor HD (ventilbasiert): Dieser Sensor wird direkt am Ventil montiert.
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RiteSensor HD (Bandsensor): Dieser Sensor wird mit einem Universalband (passend von 17.5-22.5 Zoll) direkt an der Felge montiert.
Vorteile des RiteSensor HD:
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Abdeckung: Er deckt Zugmaschinen, Trailer und Busse fast aller gängigen Marken (Mercedes, MAN, Scania, Volvo, DAF, Iveco etc.) ab.
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Flexibilität: Der Sensor ist „leer“ und wird erst kurz vor der Montage mit dem passenden Protokoll für das jeweilige Fahrzeug programmiert.
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Haltbarkeit: Er ist für die extremen Belastungen und hohen Druckbereiche im schweren Güterverkehr ausgelegt.
Das passende Gerät dazu
Um diese Sensoren zu beschreiben, benötigen Sie zwingend ein Bartec-Gerät mit HD-Software.
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Bartec TECH600HD: Das Profi-Gerät für den NFZ-Bereich. Es unterstützt die Programmierung der RiteSensor HD-Reihe, beherrscht alle Achskonfigurationen (auch Zwillingsbereifung) und kann via 24V-OBD-Adapter direkt mit dem Lkw kommunizieren.
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Bartec TECH350HD: Die kompaktere Einstiegslösung für die Werkstatt, die ebenfalls das Programmieren und Auslesen der HD-Sensoren ermöglicht.
Zusammenfassung: Was Sie kaufen sollten
Wenn Sie Räder für verschiedene Lkw-Marken vorbereiten möchten, ist der RiteSensor HD (uni) in Verbindung mit dem TECH600HD die sicherste Wahl. Damit sind Sie für die neue RDKS-Pflicht nach UN ECE R141 bestens gerüstet.
Da sich solche Universalsensoren drahtlos programmieren lassen, können komplette Radsätze bereits im Vorfeld vorbereitet werden (Vormontage). Das erleichtert den Einsatz an verschiedenen Zugmaschinen oder Trailern erheblich – besonders in der saisonalen Umrüstzeit ein praktischer Vorteil.
