Bei der Vormontage von Kompletträdern für Lkw und Busse stehen Sie vor der Wahl: OE-Sensoren (Original Equipment) oder Universalsensoren. Die Entscheidung hängt stark davon ab, ob Sie genau wissen, für welches Fahrzeug die Räder bestimmt sind. Hier ist der direkte Vergleich für die Vormontage:
1. OE-Sensoren
Diese Sensoren sind bereits ab Werk auf ein bestimmtes Fahrzeugprotokoll (z. B. MAN, Mercedes-Benz, Scania) eingestellt.
-
Vorteil bei Vormontage: Sie müssen nicht programmiert werden. Einfach einbauen, Reifen montieren, fertig. Es gibt kein Risiko für Programmierfehler.
-
Nachteil: Sie sind unflexibel. Wenn Sie Räder für einen Mercedes vormontieren, können diese nicht kurzfristig an einen DAF gesteckt werden – der Lkw wird die Sensoren nicht erkennen.
2. Universalsensoren
Diese Sensoren sind im Auslieferungszustand „leer“ und werden auf das jeweilige Fahrzeug programmiert.
-
Vorteil bei Vormontage: Höchste Flexibilität. Sie können einen Bestand an fertig montierten Rädern im Lager haben. Erst kurz vor der Montage am Lkw programmieren Sie den Sensor für das gewünschte Fahrzeug.
-
Besonderheit (Klonen): Mit Universalsensoren können Sie einen 1:1-Klon vom verbauten Sensore erstellen. Der Lkw merkt dann gar nicht, dass ein neues Rad montiert wurde, und ein erneutes Anlernen am Fahrzeug entfällt komplett.
-
Nachteil: Keiner
Zusammenfassend: Für Reifenhändler, die viele verschiedene Kunden bedienen, sowie für Flottenbetreiber mit gemischtem Fuhrpark ist der Universalsensor aufgrund der Lagerhaltung die beste Wahl.
